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EvaSim
Gekoppelte Verkehrs- und Hydrauliksimulation zur Steuerung von Verkehr bei Evakuierungsmaßnahmen


Starke Regenfälle können nicht nur steigende Pegel großer Flüsse oder Dammbrüche zur Folge haben. Auch bewohnte Gebiete, die nicht in direkter Nachbarschaft zum Wasser liegen und vor allem Straßen bzw. Zufahrten können durch Überschwemmung in Folge starker Regenfälle betroffen sein. Durch das Verbundprojekt EvaSim soll die Sicherheit für besiedelte Gebiete gegen Überschwemmungskatastrophen erhöht werden. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms der Bundesregierung "Forschung für die zivile Sicherheit" als Teil der High-Tech-Strategie gefördert (Förderkennzeichen 13N10594). Ziel ist es, durch eine Kopplung der Simulation von Hochwasser- bzw. Flutwellenausbreitung mit der Simulation und Optimierung von Verkehrsabläufen einen Beitrag zum besseren Krisenmanagement im Extremfall zu liefern. Am Beispiel realer Standorte sollen durch die Anwendung der Simulation und Optimierung Evakuierungsszenarien für den Notfall entwickelt werden.

Die Beteiligung der Sozialwissenschaften hat bei dem Projekt eine wesentliche Bedeutung, um Wissen über das Verhalten und die Bedürfnisse der Bevölkerung in einer Evakuierungssituation zu erhalten. Dieses Wissen spielt wiederum für die Modellierung des Verkehrsverhaltens eine wichtige Rolle.

Wie schnell tritt eine Person die Flucht an? Welches Verkehrsmittel wird zur Flucht gewählt? Wie viel Prozent flüchten gar nicht und benötigen dadurch gegebenenfalls Hilfe durch die Katastrophenschutzbehörden?








Projektlaufzeit: Juni 2009 – Oktober 2012
Mitarbeiter: Kuhn, Rainer, M.A.
Sellke, Piet, M.A.
Alcántara, Sophia, M.A.
Ansprechpartner: Rainer Kuhn
(rainer.kuhn(a)zirius.uni-stuttgart.de)